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Eine Familienreise zwischen Zürich, dem japanischen Süden und Hongkong. Eine Woche Kyushu zu dritt, dann zwei Wochen Hongkong als Basis — vielleicht mit einem kurzen Abstecher aufs chinesische Festland.
Manuel und Mama fliegen am Dienstagmittag in Zürich ab und landen Mittwochmorgen um 06:25 in Hongkong. Wir treffen uns in der Cathay Pacific Lounge The Pier, frühstücken zusammen und nehmen am Vormittag den gemeinsamen Anschlussflug nach Fukuoka. Ankunft am späten Nachmittag, kurzer Transfer ins Hotel. Abends Spaziergang am Naka-Fluss zu den Yatai-Garküchen von Nakasu, dann das erste Abendessen in einer kleinen Sushi-Bar.
Erster ganzer Tag in Fukuoka — wir nehmen es ruhig. Morgens Spaziergang um den Ohori-Park mit seinem zentralen Teich. Lunch in den kleinen Bistros von Imaizumi oder Yakuin. Nachmittags wahlweise Fukuoka Tower und der Strand von Momochi für die Bucht, oder der grosse Buddha im Tochoji-Tempel. Abends Canal City und Tenjin — die Stadt zeigt sich am besten unter Neonlicht.
Vormittags Mietauto-Abholung am Hakata-Bahnhof um 08:00 Uhr. Dann Tagesausflug auf die Itoshima-Halbinsel, etwa eine Stunde westlich von Fukuoka. Sakurai Futamigaura ist berühmt für die Meoto Iwa — zwei mit einem heiligen Strohseil verbundene Felsen im Meer, davor ein weisses Torii. Einer der hundert schönsten Sonnenuntergänge Japans. Wir verbinden den Besuch mit den kleinen Stränden, Cafés und Galerien der Region — Itoshima ist Fukuokas Hideaway. Abends zurück nach Hakata, das Auto im Hotel parken. Letzter Hakata-Abend, kräftiges Essen vor dem grossen Fahrtag.
Frühe Abfahrt direkt vom Hotel — das Auto steht schon parat. Rund zwei Stunden Fahrt auf der Kyushu- und Nagasaki-Autobahn nach Westen, durch die Reisfelder von Saga. Mittagessen in Nagasaki — Chinatown ist gleich neben dem Hotel. Nachmittags der ernste Teil: Atombombenmuseum und Friedenspark. Danach hinunter nach Dejima — die künstliche Insel, auf der Japan zwei Jahrhunderte lang seinen einzigen Kontakt zur Welt unterhielt. Glover Garden zur goldenen Stunde, dann mit der Seilbahn auf den Mt. Inasa zu einer der drei besten Nachtsichten Japans.
Der längste und schönste Tag. Aus Nagasaki über die Berge — die Küstenstrasse steigt zum Mt. Unzen und seinen schwefelgelben Schloten an, dann hinunter nach Shimabara. Autofähre über die Ariake-See — dreissig Minuten auf dem Wasser. Mittagessen im Aso-Land, dann hinauf zum Daikanbo-Aussichtspunkt mit Blick auf eine der grössten Calderen der Welt. Über die Yamanami-Hochstrasse durch die Kuju-Grasebenen — die grosse Transkyushu-Bergstrasse — bis am Abend nach Yufuin. Onsen, Kaiseki, Schlaf.
Morgennebel über dem Kinrin-See, wenn wir früh genug aufstehen. Langer Morgen im Ryokan mit privatem Bad. Spaziergang über die Yunotsubo Kaidō — die Hauptstrasse mit kleinen Läden, Korokketten, Softeis, einem Tempo, das auch Mama gefällt. Der Mt. Yufu wacht im Norden. Ein Onsen nachmittags, ein Onsen abends, Kaiseki. Der ruhigste Tag der Reise, mit Absicht.
Langsamer Morgen im Ryokan, Frühstück im Zimmer. Etwa anderthalb Stunden Fahrt von Yufuin direkt zum Flughafen Fukuoka über die Oita-Autobahn. Auto zurückgeben am Flughafen.